Beachtung der sitzenden Körperhaltung

Die Umlagerung eines Patienten auf einen Stuhl stellt einen Teil des progressiven Mobilitätsprotokolls dar und ist mit einer Vielzahl von Risiken sowohl für den Patienten als auch für das Pflegepersonal verbunden. Die Richtlinien empfehlen eine Umpositionierung, um die Zeitdauer und den Druck zu vermindern, dem der Patient ausgesetzt ist und die zu einem Druckgeschwür führen könnten.1 Obwohl die sitzende Körperhaltung viele körperliche Vorteile bietet, ist bei ihr der Körper doch einem hohen Druck auf die Knochenvorsprünge unterworfen, die das Risiko einer Druckgeschwürentwicklung erhöhen.1 Die Verwendung von druckverteilender Geräte kann zur Verringerung von Druckgeschwürrisiken bei sitzenden Patienten beitragen.2

Die Durchführung einer Umpositionierung setzt die Mitarbeiter des Gesundheitswesens auch einer Erkrankung des Bewegungsapparates (MSDs) aus, wie z.B. Kreuzschmerzen, Ischias, Verletzung der Rotatorenmanschetten, Epicondylitis und Karpattunnelsyndrom.3 Die Richtlinien empfehlen eine Reduzierung der Risiken durch die Verwendung von Technologien zum sicheren Umgang und sicheren Bewegung von Patienten (SPHM).4

REFERENZEN: 1. National Pressure Ulcer Advisory Panel and European Pressure Ulcer Advisory Panel. Prevention and treatment of pressure ulcers: clinical practice guideline. Washington DC: National Pressure Ulcer Advisory Panel, 2009;16-18. 2.Wound Ostomy and Continence Nurses Society, Guideline for prevention and management of pressure ulcers, 2010:96. 3. Occupational Safety and Health Administration (OSHA), Guidelines for nursing homes: ergonomics for the prevention of musculoskeletal disorders, 2009:4,5. 4. American Nurses Association (ANA) Draft Safe Patient Handling and Mobility (SPHM) National Standards, 2012:15.

Repositioning patients in chairs-an improved method
Fragala G
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